Sovana

Ursprünglich war das Dorf eine Siedlung von Bauern und Hirten am Ufer des alten Flusses Armine (heute Fiora). Später wurde es zu einer blühenden etruskischen Stadt im 7. Jahrhundert v.Chr. mit dem Namen Suana. Sie wurde von den Römern im 3. Jahrhundert v.Chr. erobert, doch die Bewohner bewahrten die Kultur, die Kunst, die Sprache und die Schrift der etruskischen Gesellschaft.

Ab dem 9. Jahrhundert war sie die Wiege der Familie der Aldobrandeschi und Heimat des Papstes Gregorio VII. Die Stadt erreichte den Höhepunkt ihres Ruhms um das 13. Jahrhundert, mit den Grafen Umberto und Guglielmo, in einer Zeit, in der die bedeutendsten Gebäude des Hauptplatzes errichtet wurden.

Im Jahre 1243 wurde die Stadt von den Truppen Friedrichs des II belagert und damit begann ein langsamer Niedergang. Mit dem Tod der Gräfin Margherita verlöschte die Dynastie der Aldobrandeschi und ein Jahrhundert lang waren es die Grafen Orsini, die das Territorium regierten, bis dann im Jahre 1411 die Stadt von den Senesern erobert und geplündert wurde.

Im Jahre 1555 geriet sie unter die Herrschaft der Medici, aber der Niedergang der Stadt war unaufhaltsam: Invasionen, Zerstörung und Epidemien führten zur Entvölkerung. Erst seit einigen Jahrzehnten blüht die Stadt wieder auf, nachdem eine bedeutende etruskische Nekropole entdeckt wurde. Sovana ist heute ein charakteristisches Dorf mit etwa 500 Einwohnern und ein beliebtes Ziel für Touristen und Wissenschaftler.

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