Der Tarotgarten

Inspiriert von einem Besuch im Parque Guell di Antoni Gaudí in Barcellona und später durch den Besuch des Gartens von Bomarzo, begann Niki de Saint Phalle den Bau des Giardino dei Tarocchi im Jahre 1979 auf einem Terrain von einem halben Hektar Land, das von Mittelmeerbuschwald bedeckt war und das sich auf den maremmanischen Hügeln Garavicchio bei Capalbio befindet.

In diesem Garten sah Niki de Saint Phalle den spirituellen und magischen Traum ihres Lebens. Sie hat sich mehr als siebzehn Jahre lang der Entstehung von zweiundzwanzig beeindruckenden Figuren in Stahl und Zement gewidmet, die von Glas, Spiegeln und farbiger Keramik bedeckt sind. Ihr standen ein Team von berühmten Persönlichkeiten aus der zeitgenössischen Kunst zur Seite, ganz besonders auch ihr Ehemann Jean Tinguely, der 1991 verstorben ist. Er schuf die Metallstrukturen der riesigen Skulpturen und hat einige von ihnen mit seinen mécaniques versehen, selbstbewegliche Konstruktionen aus mechanischen Eisenelementen.

Die Arbeiten wurden erst im Jahre 1996 abgeschlossen, da der Bau des Gartens einen enormen Arbeitsaufwand mit sich gebracht hatte. Niki de Saint Phalle hat 1997 die Stiftung Il Giardino dei Tarocchi mit dem Ziel gegründet, das entstandene Werk instand zu halten. Am 15. Mai 1998 wurde der Garten eröffnet.

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